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Amalgamausleitung - Mercurius: nein danke!


In der Homöopathie gilt das Ähnlichkeits-Prinzip, das so gerne umgangssprachlich mit den Worten "Gleiches mit Gleichem" erklärt wird. Genau diese Erklärung ist leider ungenau und führt zu dem Misverständnis, dass homöopathisch verdünntes Quecksilber (Mercurius) gegen im Körper eingelagertes Quecksilber (z.B. aus Amalgamplomben) wirken könne .

Drei Gründe sprechen gegen Mercurius zur Amalgamausleitung:

1. Das Ähnlichkeitsprinzip

Das Ähnlichkeitsprinzip bezieht sich auf die Symptome und nicht den Verursacher. Was das bedeutet, lässt sich am Besten an einem Beispiel zeigen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten etwas verdorbenes gegessen und leiden nun an Magenkrämpfen. Ein homöopathischer Therapeut wird nun ein homöopathisches Mittel suchen, dessen Arzneimittelbild genau den Symptomen entspricht, die Sie zeigen. Das können verschiedene Mittel sein, z.B. Nux vomica, auf Deutsch die sogenannte Brechnuss. Was Sie niemals erhalten werden, ist homöopathisch verdünnter verdorbener Fisch (oder was auch immer Sie gegessen hatten). Es wird in der Homöopathie nach einem Mittel gesucht, das die meisten Übereinstimmungen mit Ihren Symptomen aufweist. Da unterschiedliche Menschen bei dem gleichen Auslöser unterschiedliche Symptome zeigen, werden beim gleichen Auslöser tatsächlich auch unterschiedliche homöopathische Arzneimittel gegeben.

Und die Homöopathie geht sogar noch weiter: Wenn Sie ein Mittel erhalten, ohne die Symptome des Mittels aufzuweisen, würde es genau diese nicht übereinstimmenden Symptome auslösen! Beim aus verschiedenen Metallen bestehenden Amalgam ist es genauso: Sie zeigen wahrscheinlich nicht alle Symptome des Mittels Mercurius und könnten durch die Einnahme von Mercurius also neue Symptome entwickeln. Das homöopathische Arzneimittelbild von Mercurius finden Sie z.B. hier.

2. Die Feinstofflichkeit

Der Begriff Feinstofflichkeit wird von Homöopathen verwendet, um zu erklären, was niemand so richtig in Worte fassen kann: Homöopathische Mittel wirken auf einer anderen Ebene, als dies bei "normalen Medikamenten" der Fall ist. In homöopathischen Verdünnungen ist sehr viel Information enthalten - gerne wird auch versucht, dies mit dem Wort Schwingungen zu erklären. Dieses nicht Greifbare führt beim Patienten, der das homöopathische Mittel einnimmt, zu einer Informationsmodulierung - einer Schwingungsänderung. Durch dieses Einwirken des Medikaments auf den Körper wird dieser wieder "ins Lot" gerückt. Hierbei können alle möglichen Dinge angestoßen werden, die zur Heilung führen.

Mercurius kann jedoch NICHT herbeiführen, dass die chemischen Bindungen zwischen Quecksilber und den Molekülen ihres Körpers nun plötzlich aufgelöst werden. Und selbst wenn das passieren würde, hätten Sie freies Quecksilber in ihrem Körper, das sich nur wieder neue Bindungsstellen sucht - mit Vorliebe in den fetthaltigen Organen, also besonders ihrem Gehirn.

3. Erfahrung

Ich habe schon einige Patienten gesehen, die mit Mercurius behandelt worden waren und denen es hinterher nicht besser als vorher ging, sondern eher schlechter, manchen sogar sehr viel schlechter.

Diese Gründe führen für mich zu der Entscheidung, bei der Amalgamausleitung nur mit Chelatbildnern (DMPS, DMSA, Dimaval, Unithiol, Captomer) vorzugehen. Diese bilden eine dauerhafte Verbindung mit Schwermetallen, die dann über den Darm und die Niere ausgeschieden wird. Wie ich vorgehe wird hier genauer beschrieben: Amalgamausleitung